Klangmassage nach Peter Hess

Bei der Klangmassage handelt es sich um eine sehr wirksame Tiefen-Entspannungsmethode, bei der die Klangschalen auf den bekleideten, liegenden Körper aufgelegt und durch sanftes Anschlagen zum Schwingen gebracht werden. Bereits nach wenigen Behandlungen kann die ursprüngliche Harmonie des Menschen, eine Körperentspannung, sowie eine positive Einstellung zum eigenen Körper erreicht werden. Es entsteht eine Basis für die Entwicklung von Selbstheilungskräften. Verwendet werden dabei unterschiedlich schwingende Klangschalen in verschiedenen Größen, die zu den jeweiligen Körperteilen passen. Der gesamte Körper kommt dabei in harmonische Schwingung, was als sehr wohltuend empfunden wird.

Die Grundidee der Klangmassage

Der Klangmassage liegen uralte Erkenntnisse über die Wirkung von Klängen zugrunde, wie sie u.a. in der vedischen Heilkunst in Indien schon vor 5000 Jahren angewendet wurden. In der östlichen Vorstellung ist der Mensch aus Klang entstanden. Ist der Mensch mit sich und der Umwelt im Einklang, in Harmonie, dann fühlt er sich stark, kann sein Leben frei und gestaltend führen, fühlt sich glücklich und ist gesund. Viele Einflussfaktoren in Erziehung, Schule und Beruf, zunehmender Stress, Umweltfaktoren, Alltagskämpfe, usw. gefährden diese Grundharmonie und bringen uns aus dem Gleichgewicht, in Disharmonie. Dadurch werden wir geschwächt und werden für Krankheiten anfällig.

Die wichtigsten Wirkungsmerkmale der Klangmassage:

  • Klang spricht das ursprüngliche Vertrauen im Menschen an. Es wird schnell ein tiefer Entspannungszustand erreicht, der sogenannte „Alphazustand“.
  • Körper, Seele und Geist können von angesammeltem Alltagsstress, Problemen, Blockaden und Verspannungen, von Sorgen und Unsicherheit loslassen. Eine Neuordnung kann geschehen, der Körper kann wieder in Harmonie kommen und gesund werden.
  • Jede Körperzelle erfährt eine sanfte „Zellmassage“ und findet so ihre ursprüngliche Ordnung wieder So kann die Gesundheit gefördert und die Körperwahrnehmung verbessert werden.
  • Klangmassage ermöglicht eine positive Beeinflussung von Selbstbewusstsein, Kreativität und Schaffenskraft, es entsteht ein neues, angenehmes und freies Körpergefühl.
  • Sie wirkt ganzheitlich auf Körper, Seele und Geist ein.
  • Klangmassage ist für jung und alt geeignet.

Sie kann unter anderem

  • Nacken- und Schulterverspannungen lösen
  • Kopfschmerzen beseitigen
  • die Verdauung regeln
  • von Unterleibsverkrampfungen befreien
  • eine bessere, vertiefte Atmung ermöglichen
  • die Konzentrationsfähigkeit verbessern
  • bei Tinnitus ein wohltuender Ausgleich zum störenden Geräusch sein
  • von Stress befreien
  • den Blutdruck ausgleichen
  • zur Nachbehandlung bei Schlaganfall,
  • zur Geburtsvorbereitung während der Schwangerschaft,
  • und zur Sterbebegleitung eingesetzt werden, auch wenn keine Kommunikation mehr mit der/dem Sterbenden möglich ist.

Mit der Klangmassage werden keine Krankheiten behandelt, sondern das Gesunde im Menschen gestärkt. Sie zielt nicht auf eine konkrete Behandlung von Problemen, löst aber häufig die Ursachen. Die Klangmassage ersetzt keine fachärztliche oder andere notwendige, therapeutische Behandlung. Jedoch kann sie begleitend zu einer solchen eingesetzt werden. Zu einer Klangmassage werden vom Kunden bequeme Kleidung mit langen Ärmeln und – Hosenbeinen und frische Socken mitgebracht.

Ganzkörpermassage 60 Minuten
Teilkörpermassage 30 Minuten

Klanginstrumente

Herkunft der Klangschalen
 Klangschalen gibt es in verschiedenen Kulturen, wie Japan, China, Thailand. Sie werden dort in Tempeln und zum rituellen Gebrauch eingesetzt. Der Gebrauch tibetischer Schalen diente wahrscheinlich einer Mischung aus Alltagsgegenstand und Ritualgefäß. Die Bronzeschalen sind nicht in erster Linie als Klanginstrument geschaffen worden und verloren mit der Zeit immer mehr an Bedeutung. Sie wurden seit 60 Jahren nicht mehr gefertigt.
Peter Hess war seit 1990 auf der Suche nach Wegen, Klangschalen in der alten Tradition und den vorgeschriebenen 12 Metallen mit ihren verschiedenen Heilwirkungen anfertigen zu lassen, und reiste dazu in die Gegenden, wo noch altes Wissen vorhanden war. 1997 konnte eine eigene Fertigungsstätte aufgebaut werden und das alte Handwerk wurde wieder belebt. Die Qualität wird während der Anfertigung ständig kontrolliert, das Acama-Qualitätssiegel wurde entwickelt.

Wie die Instrumente den Westen erreichten
Westliche Musiker entdeckten in den 60er Jahren die faszinierenden Klänge der Schalen in Nepal und im Himalayagebiet. Obwohl die meisten Klangschalen nicht aus dem Tibet kommen, wurden sie doch als „tibetische Klangschalen“ bezeichnet. Diese Bezeichnung hat sich bis heute gehalten, obwohl sehr viele aus Indien kommen.

Tibetische Klangschalen und Therapiearbeit
Hört man in den Klang einer Schale hinein, hört man die Vielfalt der Klänge, man glaubt sich mit den sphärischen Klängen in den Kosmos versetzt. Das ganze Empfinden wird vom Klang angesprochen.
Mit dem Klang der tibetischen Klangschale wird der Hörer zum Ursprung seines Werdens zurückgeführt. Nach östlicher Meinung ist das All und der Mensch nämlich aus Klang entstanden. Der Mensch entspricht dem kosmischen Klang.
Der Klang der Schale ist Bewegung und bringt auch den Körper in Bewegung und die Lebensenergie zum Fluss.
Dies ermöglicht das Alte, Belastende abzuschütteln und Körper und Geist zu befreien. Der nächtliche Schlaf dient danach uneingeschränkt der Erholung.

Fen-Gong

Der Fen-Gong oder Wind-Gong ist eine flache, leicht gewölbte, große Scheibe mit tiefem Ton. Mit ihm fächelt man rund um den Körper den Klang zu, sodass sich seine Schwingungen über das menschliche Ausstrahlungsfeld – die sogenannte Aura – auf den Körper übertragen. Er eignet sich sehr gut bei Muskelverspannungen und Schmerzen und für die energetische Reinigung von großen Räumen.

Mit dem Gong werden vorwiegend:

  • Blockaden im Körper und der Aura gelöst
  • die Wirbelsäule gestärkt
  • die Durchblutung gefördert
  • die Aura gereinigt
  • Körper und Aura energetisiert
  • ein sicherer Klangschutzraum gegeben

Klanghut oder tibetisches Becken

Klanghut

Hat ähnliche Größe und Klang wie der Fen-gong, wird aber für den Kopfbereich angewandt.

Beckenschale

Beckenschale

Die Beckenschale ist groß, hat einen tiefen Ton und eignet sich vor allem für den Unterleib und die Lendenzone.
Mit ihr und dem Gong „erdet“ man den Menschen, man bringt ihn sozusagen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Gelenkschale

Gelenkschale

Sie ist mittelgroß, beinhaltet das gesamte Klangspektrum, eignet sich für Fussreflexzonen, Gelenke und den gesamten Körper und lockert gut auch starke Verspannungen.

Herzschale

Herzschale

Die Herzschale ist etwas kleiner als die Gelenkschale und hat einen hohen, langanhaltenden, intensiven Ton. Sie wird für den oberen Körperbereich eingesetzt

Kopfschale

Kopfschale

Diese kleine, dünnwandige Schale hat einen bewegten, hohen Klang und eignet sich für Stirnhöhlen und Nebenhöhlen.

Assam-Schalen

Assam-Schalen

Das Trio der kleinen Assam-Schalen wird nicht geschmiedet, wie die anderen Klangschalen, sondern gegossen und hat eine nach oben hin offene Form. Dementsprechend haben die Schalen einen klaren, offenen, hohen Ton und werden für den Kopfbereich verwendet.

Zen-Schalen

Zen-Schalen

Auch diese drei Schalen werden gegossen, sind aber in ihrer Form nach oben hin gerade. Ihr Ton ist demnach wesentlich intensiver als der der Assam-Schalen. Auch sie verwendet man für den Kopfbereich.

Zimbeln

Zimbeln

Die kleinen Zimbeln sind immer paarweise mit einem Lederband verbunden und haben einen extrem hohen Ton, der am stärksten im Kopfbereich wahrgenommen wird. Sie geben Klarheit und Wachheit und werden zum Abschluss einer Klangmassage eingesetzt. Mit den Zimbeln reinigt man zudem die 7 Chakren.

Chakren (Singular: Chakra) sind Energiezentren unseres Körpers/unserer Aura, funktionieren wie Pumpen oder Ventile und regulieren den Energiefluss. Sie sind nicht physisch. Weniger dicht als der Körper, sind sie dennoch dichter als die Aura. Sie stehen durch die 7 endokrinen Drüsen und darüber liegenden Nervengeflechte mit dem Körper in Interaktion. Chakren bilden also quasi eine Brücke zwischen menschlichem Energiefeld und Körper.

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